ABOUT
In diesem Projekt geht es um die Untersuchung des Krankheitsbildes der Depression aus der Perspektive der Angehörigen.
Fast 25 Prozent der Deutschen sind psychisch krank. Doch auch wenn psychisch kranke Menschen nicht mehr wie vor 30 Jahren einfach weggesperrt oder von der Gesellschaft stigmatisiert werden, sind sie noch weit davon entfernt, wirklich integriert zu sein. 
Das ist eine Belastung nicht nur für die Kranken, sondern auch für ihre Angehörigen. Diese Arbeit untersucht das Krankheitsbild und seine Begleitsymptome und ist als Unterstützung für die Angehörigen gedacht. 
Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt zum einen auf der sehr klaren und reduzierten typografischen Inszenierung und zum anderen auf den typografisch-illustrativen depressiv-manischen Bildern. Das übergeordnete Ziel ist es, einen Eindruck von der Krankheit zu vermitteln, ohne sie zu verharmlosen und ohne den Leser zu überfordern.
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TOOLS
Analog Tools, Adobe InDesign, Adobe Photoshop
"Es sind deine dunkelsten Erinnerungen die dich in den dunkelsten Zeiten deines Lebens heimsuchen."
"Die Krankheit zu analysieren und zu klastern hat etwas tröstliches. Es wirkt beinahe nicht mehr ganz so schlimm."
(ICD-10 System zur Kategorisierung der Depression und dessen Begleiterscheinungen)
"Für den Angehörigen ist die Krankheit oft nicht das schlimmste. Die Enttäuschung ist eigentlich viel schlimmer."

"Meine Gedanken hören niemals auf. Ich bewege mich immer und immer wieder einem Gedankenstrudel, welcher mich mit jedem Mal ein Stückchen weiter in die Dunkelheit treibt."

"Depressionen lassen sich beschreiben, als hätte nicht dein Körper sondern deine Seele Krebs."
"Manchmal frage ich mich, wer ich eigentlich bin. Es gibt Momente, da erinnere ich mich an alles glas klar und ich habe das Gefühl wieder ich selbst zu sein. Und dann gibt es Momente, wo ich mein Gesicht im Spiegel nicht erkenne. Ich sehe nichts, nur eine große Leere. Es fühlt sich sogar fast so an, als würde ich dem Teufel entgegen blicken."
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